KLEINE GRUPPE IN EIGENREGIE

Osterspaziergang auf Goethes Spuren

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche …

… durch des Frühlings holden, belebenden Blick.“ Zu seinem Osterspaziergang habe sich Goethe, so heißt es, inspirieren lassen, als er vom Sachsenhäuser Mühlberg zur Frankfurter Gerbermühle lief. Es ihm nachtun und den Frühling genießen kann die 380. Kleine Gruppe bei einer Runde zu den wichtigsten Stationen seiner Frankfurter Zeit.
Diese beginnt am besten an seinem Geburtshaus, das wohl jeder Frankfurter zu Schulzeiten besucht hat. Die Enge des Großen Hirschgrabens lässt sich trotz moderner Bebauung ringsum noch lebhaft nachvollziehen. Die nächste Station, über den Main und Richtung Offenbach, ist die Gerbermühle, wo Goethe unbeschwerte Sommertage mit Johann Jakob und Marianne von Willemer verbrachte. Keinesfalls fehlen darf als Nächstes der Goetheturm, erst recht, da er gerade aus Ruinen „auferstanden“ ist. In unmittelbarer Nähe direkt am Waldrand an der alten Landwehr liegt die Goetheruh, die als Lieblingsplatz des Dichters galt. Enden kann unser Spaziergang am Willemer-Häuschen, einem klassizistischen Gartenhaus, bekannt geworden durch Goethes Begegnungen mit Marianne. Heute sind alle drei Stockwerke der Erinnerung daran gewidmet und (regulär) von Ostersonntag bis Mitte Oktober sonntags von 11 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet.

Situationsbedingt bieten wir von Februar bis April unsere Kleinen Gruppen nicht geführt, sondern „in Eigenregie“ an. Viel Freude bei den kleinen Rundgängen.

Start am Goethehaus, Großer Hirschgraben 23–25; Wegstrecke von etwa 11 Kilometern Länge; Weg ist mit Porträt Goethes beschildert