25.10.2018

19.00 Uhr, Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzer Straße 49, 60313 Frankfurt

Mehr Wohnungsbau durch mehr Schienenverkehr?

Podiumsdiskussion

„Wir ziehen aufs Land“ war einmal. Das Traumziel heute stellt eine bezahlbare Wohnung, möglichst zentrumsnah, in einer der „Schwarmstädte“ der Republik dar, zu denen auch Frankfurt zählt. Dörfer, Klein- und Mittelstädte, die nicht im Speckgürtel liegen, entvölkern sich mit allen negativen Konsequenzen. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Die „angesagten“ Stadtregionen bieten attraktive Arbeitsangebote, eine Dichte und Vielfalt der Infrastruktur und Freizeitoff erten. Migranten fi nden ihresgleichen. – Die politische Antwort lautet: Vermehrter Wohnungsbau. Dieser lässt sich aber nicht sprunghaft erhöhen, wie Frankfurt trotz aller Anstrengungen zeigt. Ökologische wie infrastrukturelle Randbedingungen, Interessendivergenzen und finanzielle Restriktionen hindern. Eine Folge stark ansteigender Mieten ist die politisch nicht gewollte Gentrifi zierung. Diesen Engpass könnte ein massiver und schneller Ausbau des öff entlichen Nahverkehrs bis weit in die Region hinein vermeiden. Bisher unterbesiedelte Randgebiete werden plötzlich für den Siedlungsbau nachgefragt, weil sich die Reisezeiten ins Zentrum stark verkürzen. Die deutschsprachige Schweiz und der Großraum Wien machen das vor. Eine einheitliche Willensbildung in der Region Rhein-Main wäre notwendig. Auf dem Podium sitzen Professor Dr. Axel Priebs, Universität Wien, Professor Dr. André Bruns, Hochschule Rhein-Main, und Klaus Oesterling, Frankfurt, Dezernent für Verkehr. Es moderiert Dipl. Ing. Architekt Michael Schumacher, Frankfurt

Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse

Neue Mainzer Str. 49, 60313 Frankfurt