16.12.2021

15 Uhr, Städel Museum

KLEINE GRUPPE
Ein Künstler auf dem Weg nach oben

Das Städel zeigt „Nennt mich Rembrandt!

Ein einfacher Müllerssohn aus Leiden wird zum gefeierten Shootingstar der Kunstszene – aber wie kam es dazu? Rembrandts Schaffen fiel in die Epoche des sogenannten Goldenen Zeitalters, als die Niederlande eine politische, wirtschaftliche und künstlerische Blütezeit erlebten. Die Konkurrenz war somit groß. Und doch ist es ihm gelungen, schon früh auf sich aufmerksam zu machen, zunächst in seiner Geburtsstadt, später dann in Amsterdam, wohin er 1631 übersiedelte. Rembrandts Bildproduktion ist erstaunlich reich und umfasst neben Landschaften, Genreszenen und Stillleben vor allem dramatische Historienbilder und lebensnahe Porträts. Dabei war er nicht nur ein Künstler, der sich in der Auseinandersetzung mit anderen Malern stetig weiterentwickelte, sondern hatte auch unternehmerische Ambitionen. Die 391. Kleine Gruppe wird erfahren, wie er zu seiner einzigartig expressiven Bildsprache fand und sich auf dem hart umkämpften Kunstmarkt durchsetzen konnte. Zu sehen sind neben bedeutenden Werken aus dem Bestand wie Die Blendung Simsons zahlreiche Leihgaben internationaler Museen, etwa aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, dem Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington.

Städel Museum
Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt
Führung Michaela Kurpierz


Anmeldung beim KKF bis 15. Dezember. Nur für Mitglieder.
Es gilt die 3G+-Regel (geimpft/genesen/PCR-getestet).

Städel Museum
Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt