09.09.2018

ab 11.00 Uhr, Freilichtmuseum Hessenpark, Laubweg 5, 61267 Neu-Anspach

Jakob Nussbaum – ein Frankfurter Impressionist. Zwei Führungen mit Dr. Claudia Müller-Proskar im Hessenpark

Führung

„Jakob Nussbaum: geachteter Maler, entscheidet in Jury-Sitzungen" – so einfach und prägnant charakterisierte der Autor Heinz Reimann im Jahre 1930 den Künstler in seinem „Who’s who"- Buch über Frankfurt. Neben Max Beckmann wird als Maler hier nur Nussbaum (1873-1936) erwähnt. Er war eine unbestrittene Autorität in der Frankfurter Kunstszene.
Die kleine, aber feine Ausstellung des Impressionisten im Hessenpark zeigt Landschaften, die Abschnitte und Ereignisse seines Lebens präsentieren: Reiseszenen aus Europa, Momente des Ersten Weltkriegs, die er als Kriegsmaler erlebte, Stadtlandschaften Frankfurts, den Odenwald sowie Ansichten Palästinas vor und nach seiner Auswanderung . „Impressionismus ist kein Durchgangsstadium, sondern eine Weltanschauung“, sagte der Künstler 1933 der Frankfurter Zeitung. Wie Nussbaum seinen speziellen Blick auf Frankfurt und die Umgebung malerisch umsetzt, dem spüren die Führungen von Dr. Claudia Müller-Proskar nach.
Die Kunsthistorikerin und Leiterin der KKF-Geschäftsstelle hat das umfassende Oeuvre des Malers in den neunziger Jahren weltweit zusammengetragen, analysiert und in einem Werkverzeichnis gebündelt. Nun hat sie den Nachlass des Malers dem Jüdischen Museum Frankfurt vermittelt.

11 Uhr: Der spezielle Blick auf Frankfurt
14 Uhr: Ein Impressionist im Spannungsfeld der Stilrichtungen

Anmeldung unter info@juedischesmuseum.de, Eintritt: 9 Euro.

 

 

Freilichtmuseum Hessenpark (Haus aus Gemünden am Marktplatz)

Laubweg 5, 61267 Neu-Anspach