04.03.2020

19.30 Uhr, Frankfurter Salon, Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt

Uffgebbe gilt net!
„Die neue Hirschbühne im Volksgraben!“

KutlurLounge

Frankfurt hat ein neues Theater! Dabei geht es nicht um die Sanierung des Frankfurter Schauspielhauses, sondern um die mehrfach verschobene Eröffnung der Fliegenden Volksbühne von Michael Quast.

Mit viel Humor, wie der Titel verrät, hat Michael Quast die immer wieder abgesagten Eröffnungstermine seines Hauses zur Kenntnis genommen. Dass es auch am 19. September 2019 nichts wurde, hätte fast den finanziellen Ruin bedeutet, Schauspieler waren engagiert, Proben angelaufen, Karten im Vorverkauf, ein aufwendiges Programm für die Spielzeit 2019/20 gedruckt. Nun sollte es am 24. Januar so weit sein, in einem bescheidenen Leporello war die Eröffnung mit der Premiere des Struwwelpeters in einer Neuvertonung angekündigt: Fischmann und Quast treffen Ensemble Modern.

„Warum muss der Quast immer so ein Theater machen?“, schreibt Michael Quast selbst auf einer Werbepostkarte. Da stellt sich wie von selbst die Frage: Braucht man ein Mundart-Theater in Frankfurt? Ist das nicht von gestern? Überraschend ist, dass im Zusammenhang mit der fliegenden Volksbühne sehr oft das Wort Klassik fällt. Die Volksbühne hat ein großes Repertoire klassischer Stücke -, wird sich im Domizil neben dem neuen Romantik-Museum und dem Goethe-Haus weiterhin viel auf den großen Sohn unserer Stadt beziehen und mit Jacques Offenbach der Romantik huldigen. Auch über Friedrich Stoltze, die Frankfurter Eintracht und den Frankfurter Kranz wird Karin Wittstock in der KulturLounge mit Michael Quast sprechen. Dann wissen wir auch, ob die Eröffnung tatsächlich stattgefunden hat.

Frankfurter Salon

Braubachstraße 30