Kultur verbindet

Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt ist ein gemeinnütziger Verein und ein selbständiges Tochterinstitut der Polytechnischen Gesellschaft.  

Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt bietet ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm zu aktuellen Themen aus Kunst, Kultur und Gesellschaft, die Frankfurt bewegen. Der Verein organisiert Vorträge, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Führungen in kleinen Gruppen und Exkursionen. Er fördert innovative kulturelle Projekte und bietet mit seiner zweimonatlichen Veranstaltungsbroschüre „Kulturelle Kurznachrichten“ einen informativen Leitfaden durch das vielfältige Frankfurter Kulturangebot.  

Informieren Sie sich über das KKF und seine Aktivitäten, besuchen Sie die Veranstaltungen des Vereins und unterstützen Sie ihn durch Ihre Mitgliedschaft. Das KKF mit seinen 450 Mitgliedern freut sich auf Sie!



KKF-Jubiläumsfest
Podiumsdiskussion "Ehrenamt gegen Kulturverlust"

Wie begeht ein Kulturverein sein Jubiläum? Mit Beiträgen für Köper und Geist. Ein Fest wurde gefeiert mit gutem Essen, schwungvollem Jazz und dem Rückblick auf 60 Jahre KKF-Geschichte.

Prominete haben sich für eine Podiumsdiskussion zum Thema "Ehrenamt gegen Kulturverlust" eingefunden - Udo Corts, ehemaliger Staatssekretär im Hessischen Innenministerium und die Journalisten im Printbereich Jürgen Kaube, einer der Herausgeber der F.A.Z., sowie Bascha Mika von der Frankfurter Rundschau. Hans Sarkowicz vom hr2 vertrat mit Blick auf den Hörfunk seine Position.

Was kann der Einzelne tun, damit die Kultur nicht verloren geht? Oder anders herum gefragt: Braucht Kultur bürgerschaftliches Engagement und wenn ja, wieviel? Solches Engagement ist eher in den Vereinen anzutreffen als in den großen Einrichtungen. Da ist Ehrenamt gefragt. Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt ist so eine Organisation, vor 60 Jahren von Bürgern für Bürger gegründet. Wie steht es heute um dieses Verhältnis von Kultur und bürgerschaftlichem Engagement?

Feier zum 60. Geburtstag des KKF im Haus am Dom


300 Kleine Gruppen

Anlässlich der 300. Kleinen Gruppe flanierten am 27. Mai um die 50 Mitglieder des KKF durch die Skulpturen-Biennale Blickachsen in Bad Homburg. Dort ließen sich die KKF-Mitglieder bei strahlendem Sonnenschein von den zahlreichen zeitgenössischen Skulpturen überraschen und kundig führen. Im Anschluss kehrte die Gruppe im Biergarten am Römerbrunnen ein, um sich bei einem kühlen Getränk von den doch heißen Temperaturen zu erholen und die 300. Kleine Gruppe zu zelebieren.

Die Kleine Gruppe gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten KKF-Veranstaltungsformaten. 2002 gegründet durch Herrn Dr. Bernhard Schanz wurde sie 200 Veranstaltungen später von Herrn Pascal Heß übernommen. Zweimal im Monat kommen Mitglieder des KKF zu Führungen zusammen, um gemeinsam bekannte und unbekannte Orte der Kultur und des öffentlichen Interesses zu besuchen.

Die 300. Kleine Gruppe im Kurpark in Bad Homburg


So werden Sie Mitglied

Sie möchten Mitglied im Kuratorium Kulturelles Frankfurt werden?
So sehr Sie uns als Gast bei unseren Veranstaltungen willkommen sind, so sehr freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit als Mitglied mit Ihrem Mitgliedsbeitrag unterstützen.

Mitglied werden können:
* natürliche und juristische Personen
* nicht rechtsfähige Personenvereinigungen

Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt ist ein gemeinnütziger Verein. Die für das Programm erforderlichen Mittel werden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuwendungen der Polytechnischen Gesellschaft aufgebracht.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 25 Euro. Von den Mitgliedern freiwillig gezahlte höhere Beiträge sind willkommen und helfen, dauerhaft ein abwechslungsreiches und attraktives Programm zu bieten.


Die polytechnische Familie

Die Polytechnische Gesellschaft hat in den vergangenen 200 Jahren 50 Tochterinstitute gegründet, so auch 1846 das Kuratorium Kulturelles Frankfurt e.V. Die Anlässe waren immer aktuell. Verantwortungsvoll und mit dem Wunsch zu gestalten und zu verbessern, nahmen sich die Polytechniker verschiedener Themen an. Einige Tochterinstitute gingen in städtische Trägerschaft über, andere wurden verkauft oder lösten sich wieder auf, um Platz für neue Initiativen zu schaffen. Heute gehören sieben Tochterinstitute zur polytechnischen Familie, die sich - von der Mutter finanziell gefördert - für Kultur, Wissenschaft, Bildung und Soziales einsetzen.

Die Tochterinstitute

Neben dem Kuratorium Kulturelles Frankfurt engagiert sich besonders die 2005 gegründete Stiftung Polytechnische Gesellschaft für Wissenschaft und Bildung. Sie ist von der Polytechnischen Gesellschaft großzügig ausgestattet worden und spielt in Frankfurt auf vielen Feldern mit. So unterstützt sie auch Kultur und Soziales und ist sowohl fördernd als auch operativ unterwegs. In zahlreichen Stipendienprogrammen hat sie zum Beispiel sei ihrem Bestehen 45.000 Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, darunter 1.100 Stipendiaten, gefördert. Der Verein zur Pflege der Kammermusik und zur Förderung junger Musiker e.V., der Kunstgewerbeverein in Frankfurt am Main und die Wöhler-Stiftung engagieren sich für Kunst und Kultur und bereichern mit vielen eigenen Veranstaltungen die Frankfurter Kulturszene. Am Institut für Bienenkunde in Oberursel arbeiten Wissenschaftler und Imker gemeinsam daran, das Überleben der Bienen zu sichern. Und das älteste, heute noch aktive Tochterinstitut ist die Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, die sich dafür einsetzt, dass Blinde und sehbehinderte Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.